Dokumentarfilm ewa Plautdietsche en Mexiko

Dee 70-Menute-Dokumentatioon, produzet vonne italieenische Filmjesalschauft L'Immagine, haundelt von veschiedne Konflikte en twee mennische Kolonie en Mexiko. Dee Mensche send tweschen Sich-Tridjtratje en modernerem Lewe han- en heajerete. Daut Goethe-Institut en Room wiest den Dokumentarfilm aum 21. Juni en earem Auditorium en schrifft soo doarewa:

In einigen mennonitischen Kolonien in der mexikanischen Wüste von Chihuahua spielt sich das Leben wie vor 200 Jahren ab. Bis die Ankunft der Elektrizität ihre �perfekte Welt� allmählich zu verändern beginnt. Die Verweigerung gegenüber dem technologischen Fortschritt führt dazu, dass sich die Konservativsten unten den Mennoniten an einen der isoliertesten Orte der Welt zurückgezogen haben: den bolivianische Urwald. Der Film erzählt die Geschichte von vier Personen aus den mennonitischen Kolonien El Sabinal, wo jede Form moderner Technik verbannt ist, und El Capulìn, das sich seit kurzem einigen Neuerungen wie der Elektrizität und dem Auto geöffnet hat. Die Bewohner dieser Gemeinden sind die Nachkommen einiger baptistischer [wiedertäuferischer] Gruppen, die wegen der religiösen Verfolgung vor 500 Jahren aus Zentraleuropa geflüchtet sind. Diese verstreuten sich in der ganzen Welt, um nach einem Ort zu suchen, an dem sie ungehindert ihre Religion in der alten Sprache ihrer Urahnen � dem Plattdeutsch [Plautdietsch!] - ausüben können.

Die zwei Kolonien sind etwas 70 Kilometer voneinander entfernt. Beide haben sich das typische Erscheinungsbild eines bäuerlichen Dorfes im Deutschland des 18. Jahrhundert erhalten (Großfamilien, die Landwirtschaft betreiben, Frauenkleider aus der Zeit des einstigen Preußens, alte Pferdekutschen). Gleichzeitig sind die beiden Gemeinden jedoch auch unabhängig voneinander, und jede von ihnen pflegt ihre jeweiligen Besonderheiten. El Sabinal ist von Raum und Zeit losgelöst. Dadurch konnte die Gemeinde ihre eigene Identität bewahren und ein strenges und frommes Leben im Einklang mit den Geboten der Bibel führen. Radio, Fernsehen, Musik, Autos und Elektrizität werden geächtet, weil sie in den Augen der Mennoniten das Sinnbild der weltlichen Konsumgesellschaft darstellen. Im Gegensatz dazu hat sich die Gemeinde El Capulin seit einigen Jahren der Außenwelt geöffnet und einige technische Innovationen wie Autos und Elektrizität zugelassen.

Der Film erzählt die Geschichte von vier Mennoniten aus diesen beiden Kolonien. Ein Teil von ihnen bleibt in der Vergangenheit verhaftet; der andere Teil kann den Reizen und Eindrücken der Außenwelt nicht mehr widerstehen.

Dee Sendetermine en Dietschlaunt send:

10. Juli, Klock 21:10
10. Juli, Klock 23:55
11. Juli, Klock 12:20
11. Juli, Klock 18:00
13. Juli, Klock 21:10
13. Juli, Klock 23:55
14. Juli, Klock 12:20
14. Juli, Klock 18:00
16. Juli, Klock 11:55

Wadaholinje:
30. August, Klock 21:10
30. August, Klock 23:55
31. August, Klock 12:20
31. August, Klock 18:00
1. Septamba, Klock 23:00

Dee National Geographic Channel es opp Dietsch aus digitala Kabel TV Senda to tjrieje (t.B. bie Kabel Deutschland, KabelKiosk, Easy.TV, usw., see em Internet unja http://deutschland.ngceurope.com) en tom Deel biem Norechte-Senda n-tv.

Kanada
Living in a Perfect World (Canadian Premiere)
Saturday September 2, 2006 at 8 pm ET
The Mexican desert. A community of Mennonite farmers lives with the same religious, linguistic, ethical and archaic technological principles of Germany, two centuries ago. But in this "perfect world" something is changing. The necessity to resort to electricity to confront an economic crisis, devastating this farming colony, is creating a rift within the community.The more orthodox refuse all technological progress and are preparing a new exodus into one of the most isolated places in the world, the Bolivian rainforest.

Brasilien
Um Mundo Perfeito (RealFilms)
Sábado, 1 de julho de 2006 17:00
No deserto mexicano, uma comunidade de camponeses menonitas vive como os alemães de dois séculos atrás, utilizando as mesmas ferramentas, vocabulário e princípios religiosos e éticos daquela época. Mas algo está mudando este �mundo perfeito�. Uma crise econômica ameaça esta comunidade. A necessidade de recorrerem à eletricidade começa a criar desavenças entre eles. Os mais ortodoxos se recusam a aceitar o progresso tecnológico e se preparam para um novo êxodo. Eles migrarão para as florestas bolivianas, um dos lugares mais remotos do planeta. Será que eles conseguirão sobreviver neste meio ambiente hostil sem a tecnologia moderna?
Outros Horarios: Sábado, 1 de julho de 2006 22:00

Mexiko
Un Mundo Perfecto
Sábado 1 de julio de 2006 22:00
Una comunidad de agricultores menonitas vive en el desierto mexicano con los mismos principios religiosos, lingüísticos, éticos y tecnológicos arcaicos de la Alemania de hace dos siglos. Pero en este "mundo perfecto" algo está cambiando. Una crisis económica está devastando esta colonia agrícola y la necesidad de recurrir a la electricidad está creando una ruptura en la comunidad. Los miembros más ortodoxos de la comunidad rechazan todo progreso tecnológico y se están preparando para un nuevo éxodo. Migrarán a la selva húmeda tropical boliviana, uno de los lugares más aislados del mundo. ¿Podrán sobrevivir en este lugar inhóspito sin ayuda de la tecnología moderna?
Otros Horarios: Domingo 2 de julio de 2006 03:00

In Bolivien, Paraguay, Ecuador, Uruguay und Argentinien ist der Film ebenfalls bereits am 2. Juli gelaufen. Weitere Infos auf den Internetseiten von National Geographic Channel International.

Dee National Geographic Channel International (NGCI, Washington) haft dee Menniste en Mexiko en Bolivien entdatjt. Em Somma 2005 funk dee weltbekaunda TV-Senda NGCI mette niee Rej No Borders aun. Dit es een nieet Projatjt, woont besondasch goode en innovative Dokumentarfilme rutbrinje well, woone dan en 153 Lenda en opp 27 Sproake oppe gaunze Welt utjestrohlt woare. Aum 10. Juli 2006 word dise Rej nu uck en Dietschlaunt mettem Dokumentarfilm Die perfekte Welt der Mennoniten aunjefonge. Wadaholinje en Dietschlaunt send vom 30. August 2006 aun to seene, dee Premiere en Kanada es aum 2. Sptamba 2006.

Niee CD – Dit en Jant von Ruben Ap

Dit send dee Stetja, woone Ruben Ap oppe Plautdietsch-Lesung am 7.10.2000
em Birjahus vonne Staut Lage (en Lippe, Dietschlaunt) laus. Buta eent send dee aula oppe CD -- seea goot jelest, aules kloa to vestone!

1. Plautdietsch (von J.H. Janzen)
2. Un Best et uk Nich (von Wilhelmine Siefkes)
3. Oole Schuld (von Frieda Jung)
4. De scheenste Dag (von Fritz Reuter)
5. De Bua aun siene Fruu (von J.A. Lehmann)
6. Mien Plautz ver'e Däa (Klaus Groth)
7. Wuarom? (von R. Epp)
8. Edison un daut Elektrische Licht (von R. Epp)
9. Biem Easchte Mol Koafoahre (von R. Epp)
10. Biem Kjleedkjeepe (von. R. Epp)
11. De Laump em Fensta (R. Epp)
12. Bua, Waut Sul Dan? (von Elly Wübbeler)
13. Maruuschka (von R. Epp) (...es leida nich oppe CD...)
14. De Erschaufungsjeschicht (von Johannes Gosselk)
15. De Owend ver Wiehnachte (von C. C. Moore)
16. Hoadasche Stoawt - Aul Wada! (von R. Epp)
17. Woone Schmauntkaun? (von R. Epp)
18. Plautdietsche Ente (von R. Epp)

Dee Tatjste send komplett en eenem Heftje (Booklet) bie dee CD doabie. Wea dee CD bestale well, kaun sich jern em Kentooa vonne Plautdietsch-Frind malde:

Plautdietsch-Freunde e.V.
Moritz-Rülf-Str. 5
32756 Detmold
Deutschland/Germany
Tel. ++49-5231-3089818
Fax: ++49-5231-3089819
Email: info@plautdietsch-freunde.de
Internet: www.plautdietsch-freunde.de

Aus Reuben Epp ut Kelowna (Kanada) em Oktooba 2000 en Dietschlaunt to Gaust bie dee Plautdietsch-Frind we, laus hee ut sienem Woatj: ejne Jedichta en Jeschichte, en uck soone, woone hee ewasat haud, t.B. von Fritz Reuter. Vele Stetja send aul eea hia en doa publizet worde, maunch eent noch nich. Nu, een poa Joa lota, es von janem Les-Owent entlich dee Live-Opnohm opp eene schmocke CD to habe - toop mett eenem Booklet mett aul dee jelesde Tatjste!

Dee CD kaun maun bie dee Plautdietsch-Frind bestale (see Kontakt, linjsch oppe Sied). Dee Pries es 10 Euro plus Postkoste.

Fresch jewehlt: Bundesrot fe Nadadietsch

ins-presse, 14. Juli 2006

Politische Vertretung der Plattdeutschen neu besetzt

Am 12. Juli hat sich in Bremen der Bundesrat für Niederdeutsch
neu konstituiert. Zur Eröffnung der zweiten Amtsperiode waren
Delegierte aus sieben norddeutschen Bundesländern ins Institut für
niederdeutsche Sprache gekommen. Als neue Mitglieder des 14-
köpfigen Gremiums konnten Norbert Bosse (Mecklenburg-
Vorpommern), Hartmut Cyriacks (Hamburg), Norbert Radzanowski
(Schleswig-Holstein) und Heinrich Siefer (Niedersachsen) begrüßt
werden.

Zu seinem Sprecher wählte der Bundesrat Dr. Reinhard Goltz
(Bremen), Stellvertreterin ist Cornelia Nath (Aurich). Als weitere
Abgeordete des Beratenden Ausschusses �Niederdeutsch� beim
Bundesministerium des Innern wurden Uwe Hansen (Hamburg)
und Dr. Saskia Luther (Sachsen-Anhalt) bestimmt.
Der Bundesrat für Niederdeutsch vertritt die Interessen der
Plattsprecher auf der politischen Bühne. �Deutschland hat sich mit
Unterzeichnung der europäischen Sprachen-Charta zur
plattdeutschen Kultur bekannt. Wenn die öffentlichen Kassen leer
sind, darf das nicht zur Folge haben, dass der Staat seinen
Verpflichtungen nicht mehr nachkommt�, betont Marianne Ehlers
aus Schleswig-Holstein. Sein Hauptaugenmerk wird der Bundesrat
auch in Zukunft auf die Bildung legen. �Wir leben in einer Zeit, in der
sich der Staat immer mehr aus der direkten Verantwortung für
Schulen und Hochschulen zurückzieht�, führt Ehlers weiter aus. �Wir
müssen sehr darauf achten, dass die Regionalsprache nicht wieder
aus dem Bildungskanon herausgedrängt wird.�

Der Bundesrat bestätigte auf seiner Sitzung auch den Gaststatus,
den er den Sprechern des Plautdietschen einräumt. Dabei handelt
es sich um eine Gruppe von rund 200.000 Aussiedlern aus der
ehemaligen Sowjetunion, die heute noch ein Platt sprechen, das
ursprünglich an der Weichselmündung zu Hause war.

*

Weitere Informationen gibt der Bundesrat für Niederdeutsch, Dr.
Reinhard Goltz, Schnoor 41-43, 28195 Bremen, Tel. 0421 / 324535.
Abbildungsunterschrift: Der neu aufgestellte Bundesrat für
Niederdeutsch

***

INSTITUT FÜR
NIEDERDEUTSCHE
SPRACHE
Schnoor 41-43
28195 Bremen
Tel: 0421 / 32 45 35
Fax: 0421 / 3 37 98 58
eMail:
ins@ins-bremen.de
Geschäftsführer:
Dr. Reinhard Goltz
Dr. Ulf-Thomas Lesle
Dr. Frerk Möller
Internet:
www.ins-bremen.de
www.ins-presse.de

Dee europeische Sproake-Charta blifft nich ohne Folje. Dee Bundeslenda em Node von Dietschlaunt habe onnjefea 8 Millioone Mensche, woone dee nadadietsche Sproak (Plattdeutsch) rede. See motte waut doone fe eare Sproake. Ver veea Joa habe sich tom eschten Mol Delegede ut seven Bundeslenda jetroffe en toop den Bundesrat für Niederdeutsch aunjefonge. Nu em Juli 2006 word wada fresch jewehlt. Dee Plautdietsche en Dietschlaunt send uck wada doabie. Dee Bundesrot fe Nadadietsch "vertritt die Interessen der Plattsprecher auf der politischen Bühne", steht en eene Presseinfo vom Institut für niederdeutsche Sprache en Bremen...

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