Manchmol reajent daut den gaunzen Dach derch. Oba: Daut jefft tjeen schlajchtet Wada, moa faulsche Tjeleeda. Foto: Peter Isaak.

Mien Jakobswajch

Manchmol reajent daut den gaunzen Dach derch. Oba: Daut jefft tjeen schlajchtet Wada, moa faulsche Tjeleeda. Foto: Peter Isaak.

Daut jefft em Lewe Erfoahrinje, dee eenen ve-endre oda weens enndrinjlich preaje. Soo we daut bie mie ditt Joah oppem Jakobswajch. Etj jintj den Camino Primitivo, den “uasprinjlichen” Wajch, dee von Oviedo, eene Tjlienstaudt enn Asturien, noh Santiago de Compostella feht.

  • Hia enn Oviedo aun dissem Muschel-Tetjen fung mien Wajch aun. Foto: Peter Isaak.
En wan maun well, noch wieda noh Finisterre, woo daut Launt too Enj ess en daut Mea aunfangt. Noh Finisterre gohne dee wieda, soo sajcht maun, dee enn Santiago nich jefunge habe, waut see sich erhopde. Aulsoo tooescht dee 334 km ewa Gausse, Kaumpweaj, Wooltweaj, Traumpelweaj, Blott, Wota, Steena, Ies en Schnee. En noch 90 km wieda, wan maun aum Enj vonne Welt well. Etj wull. 🙂

„Daut wundaboare Jefeehl, wan maun ut siene Komfortzoon rutjetrocke woat”

Miene Motivatioon we rajcht eefach – etj wull dissen Wajch schauffe. Den Wajch, von dem maun sajcht, hee ess eena vonne schwandste, oba toojlitj uck eena vonne schmockste. Etj wull oba jenausoo uck wada den Jakobswajch-Zauba erlewe, den etj een Joah tridj oppe portugiesische Route von Porto noh Santiago tjane lehre durf. Dee Aufjeschiedenheit weahrent dee doaglije Waunderunge en dee Tiet, dee maun met sich selfst vebrinjt. Dee Frindlichtjeit vonne Hiesje. Dee Vebungenheit, Openheit en Halpsbereetschauft unja dee Piljasch. En toolatzt daut wundaboare Jefeehl, wan maun ut siene Komfortzoon rutjetrocke woat en aum Enj vom Dach woll meed en plaut, oba doch toofred oda soogoa jletjlich ess. Dee Camino endat dee Aunspriche, dee Dach woat stoatj ve-eefacht en dee Oat vonne Ziele, dee maun sich selfst aufstatjt, ess opp eenmol gaunz pragmatischa Natua: zeowends doa aunkome, wooa maun han wull. Unjaweajes ess Tiet fe aules aundre, enn Jedanke schweljent enn sich selfst to gohne ooda eenfach entspaunt dee Launtschauft to jeneete. Aules Ewaschissje, dee gaunza Ballast blifft oppe Stratj – em woahschten Senn vom Wot.

Dree Pauss-Ewatjwearinje bowahaulf vonne Schneejrenz

Daut ess eene onjleewliche Kulisse, wan maun enn Oviedo loosjeiht. Tweschen dee Boajes jeleaje, beedt sich kort nohm Velote vonne Staudt aul een eschta Utbletj opp daut, waut enn eenje Doag opp eenem wachte deit: schneebedatjte Jipfel. Weahrent maun waundat, kome disse Jipfel emma dichta, bit irjentwaneea kloa woat, daut it tjeenen Wajch vebie jefft en daut maun sich enne Boajes bejewe mott. Kratjt disse Etappen were dee schwandste vom gaunzen Wajch, ver aulem eene Passage von knaup 30 km met dree Pauss-Ewatjwearinje bowahaulf vonne Schneejrenz. Eene Beloohninj beedt dan dee Utsecht oppe Ruine vom Hospital de Fonfaraon opp 1200 Meeta, eene oole Piljaherberge ut lenjst vegohne Tiede.

Dee Camino moakt sichtich, maun mucht wadakome

Vonne Rutforderunge aum Tjarpa mol aufjeseehne ess dee eenzich ernsttonehmende Rutforderung daut Derchhoole. Biem Marsch derche Boajes hab etj mie eenje Mole jefroagt, waut etj hiea ejentlich moak en hab fe mie unjaweajes faustjestalt, daut eschtmol Schluss ess, wan etj aum Ziel aunkom. Enn soone Momente retjt it, sich to saje, maun mott eenfach emma eenen Schrett wieda moake. Dee Euphorieschub, wan maun eenen Owent ver Santiago opp jenau disse Momente tridj tjitjt, ess schwoa enn Wed to fote. En aul weahrent dem Marsch von Santiago wieda noh Finisterre hab etj mie dan enn Jedanke utjemolt, woo dee neachsta Wajch utseehne kunn. Wiels dee Camino sichtich moakt, maun mucht wadakome.
Ultreia! (Piljagruss. Maun kunn dem soo ewasate: Goh ewa die rut! Aunm. vonne Red.)

Peter Isaak (Berecht en Fotos)

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