Een jüdischa Rabbi. ©pixabayEen jüdischa Rabbi. ©pixabay

Konferenz enn Madison/Wisconsin ewa Plautdietsch, Hutterisch, Pennsilwaunschet Dietsch en Jiddisch

Sproake send Frindschoft
Ditt Joah em Moaz/Aprel troffe sich tom eschten Mol veea Gruppe too eene Konferenz enn Madison, dee sich sest nich jieden Dach bejeajne: Dree Deepa-Gruppe (Menniste, Huttera en Amische) en Jude, dee noch Jiddisch rede. Jiede von disse Gruppe redt eahre ejne Sproak. Aule veea Sproake sent aus westgermanische Varieteete Frintschoft, habe sich oba enn eahre isoliade Siedlinje too ejne Sproake entwetjelt, dee kratjt soo, aus see vondoag jeredt woare, enn Dietschlaunt noa nich meeha aus autochthoone Dialekte veakome.

Woo dee Sproake heakome

Dee Huttera en eahre Sproak kome ut Eestaritj, daut Pennsilwaunsche Dietsch, daut dee Amische en uck een poa ooltmoodsche Mennonite rede, tjemmt uasprinjlich ute Pfalz, daut Jiddische ess dochwoll irjentwoo aum Rhein entstohne, en daut Plautdietsche em Tjeenitjlichen Preisse (jemeent ess dee Polnischa Tjeenich), daut lota, aus Pole oppjedeelt word, Wastpreisse jenannt word, jenaua utem Wiessel-Noagt-Delta.

Dee plautdietsche Delegatioon (Chris Cox ut Kanada en Heinrich Siemens vonne Plautdietsch-Frind) toop met dem Organisator Mark Louden ut Madison (enne Medd). Ditt Photo ess eene groote Utnohm, wiels weajen dee Huttera, Amische en orthodoxe Jude daut Photographiere opp disse Konferenz ejentlich vebode we.
Dee plautdietsche Delegatioon (Chris Cox ut Kanada en Heinrich Siemens vonne Plautdietsch-Frind) toop met dem Organisator Mark Louden ut Madison (enne Medd). Ditt Photo ess eene groote Utnohm, wiels weajen dee Huttera, Amische en orthodoxe Jude daut Photographiere opp disse Konferenz ejentlich vebode we.

Dee aum schwindsten waussende Sproake oppe Welt

Eena kunn dentje, doa habe sich veea Sproake toopjefunge, dee kort verrem Utstoawe sent, oba daut Jeajendeel ess rechtich: Disse veea Sproake sent dee aum schwindsten waussende Sproake oppe Welt. Wan maun eenasiets dee Jeburte nich kontrolliat en aundrasiets dee Jesundheitsvesorjinj goot ess en meist tjeene Tjinja stoawe, en wan disse Tjinja uck saut jefoodat woare tjene, dan vedobbelt sich dee Grupp aule 20 Joahre; bie dee Menniste enn Bolivien soogoa aule 17 Joahre. En wan met dee vele Tjinja dan uck noch dee ejne Sproak jeredt woat, dan ess soone Sproak nich bedrooht.
Aun disse Konferenz nauhme nich bloos Weetenschauftla deel, doa were uck Muttasproakla jekome, en noch aundre Mensche, dee sich fe daut Theema intressiade.

Plautdietsch en Jiddisch met literarischa Traditioon

Doamet aula sich veastale kunne, woo sich dee Sproake aunhiare, worde aun eenem Owent Tatjste veajelese. Dee jratste literarische Traditioon von disse veea Sproake haft daut Jiddische, oba boolt doanoh tjemmt aul daut Plautdietsche. Met Arnold Dyck, Reuben Epp en Jack Thiessen haude en hab wie dree groote plautdietsche Schriewasch enn Kanada, en eene Grupp von Russlaunt-plautdietsche Schriewasch enn Dietschlaunt sate disse Traditioon fot. Dee Huttera habe bit nu too tjeene belletristische Traditioon entwetjelt, doa worde dann biblische Jeschichte fe Tjinja veajelese. Daut Pennsilwaunsche Dietsch word eeha nich bloos vonne Amische jeredt, doaweajen jefft daut eenije ellre Literatua enn disse Sproak, oba dee Amische selwst schriewe uck tjeene Belletristik.
Eenije Veadreaj woare oppe Sied vom Max-Kade-Institut online jestalt woare. Wea Enjlisch lese kaun, dee bruckt nich trurich senne, daut hee nich doabie jewese ess, dee kaun sich daut enn aula Ruh tus derchlese, wan dee Veadreaj irjentwan online sent. (mki.wisc.edu/events/2017/people-faith-languages-tradition-germanic-heritage-languages-among-christians-and-jews).

Heinrich Siemens

Von admin

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